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Über uns

Kaffee ist das meist-konsumierte Getränk der Welt. Um diesen riesigen Durst zu stillen, wurden großen Mono-Plantagen errichtet, die schlechte Qualität produzieren. Das Entstehen dieser Plantagen hat zu Entwaldungen geführt und Bodenerosion verursacht, den Lebensraum von Tieren zerstört und das Land mit Pestiziden, Herbiziden und chemischen Düngemitteln vergiftet. In der Regel ist so eine Plantage im Besitz eines wohlhabenden einzelnen Unternehmers, der einheimische Arbeitnehmer unter schlechten Bedingungen mit minimalem Lohn beschäftigt. Zum Glück gibt es aber viele kleine Kaffeebauern in den Kaffee produzierenden Ländern, die Kaffee seit mehreren Generationen anbauen. Sie haben ihre Betriebe dem natürlichen Umfeld angepasst und diese mit Schatten spendenden Bäumen umweltschonend integriert. Hier werden weder Pestizide noch Herbizide oder chemische Düngemittel verwendet. Diese Kaffeebauern produzieren viele unterschiedliche Sorten Kaffee. Und genau das sind die Betriebe, die wir für unseren Kaffee suchen, um so den besten Kaffee rösten zu können.

Schonend und magenfreundlich - das Trommelröstverfahren

Für einen richtig guten Kaffee sind nicht nur Anbau und Ernte der Bohnen entscheidend, sondern auch das Rösten des Kaffees. Bei uns in der Himmelpforter Kaffeerösterei geschieht das im traditionellen Trommelröstverfahren. Und das aus gutem Grund.

Die Vorzüge der Trommelröstung

Das Trommelröstverfahren macht den Kaffee absolut magenfreundlich und bekömmlich. Denn die Verträglichkeit von Kaffee wird vor allem bestimmt durch Art und Dauer der Röstung. Darüber hinaus können sich erst bei diesem Prozess die Kaffeearomen voll entfalten.

Die Abläufe bei der Trommelröstung

Das Rösten ist der letzte und entscheidende Schritt zur Veredlung der Kaffeebohnen. Deshalb ist dabei besondere Sorgfalt gefragt. Unter Zufuhr von Hitze laufen beim Rösten sehr komplexe chemische Reaktionen ab. In jeder einzelnen Zelle der Bohne werden dabei etwa 1000 Aromen bzw. chemische Verbindungen neu gebildet. Übrigens ist Röstkaffee damit eines der aromatischsten Lebensmittel überhaupt. Bei der Trommelröstung werden zwischen einem und 30 Kilogramm Kaffee in einer sich drehenden Trommel 14 bis 20 Minuten lang bei etwa 200 Grad Celsius schonend geröstet. Die Energie dafür kommt an den Kaffee, der sich ständig langsam dreht, durch den Kontakt mit der von außen beheizten Trommel und von der aufgeheizten Luft. Abgekühlt wird der Kaffee nach dem Rösten auf Kühlsieben durch die Zufuhr von Kaltluft. Im Vergleich dazu wird der Kaffee, den es z.B. im Supermarkt zu kaufen gibt, im Heißluftverfahren geröstet. Das bedeutet, riesige Mengen Kaffee werden für zwei bis fünf Minuten bei 600 bis 800 Grad Celsius schockgeröstet und dann mit Sprühwasser abgekühlt. Angesichts der extremen Hitze und der kurzen Röstzeit können die Bohnen natürlich nicht besonders gleichmäßig geröstet sein. All das hat aber entscheidenden Einfluss auf die Qualität, auf den Geschmack und auf die Verträglichkeit des Kaffees. Es wird also deutlich: Das Trommelröstverfahren ist viel aufwendiger und anspruchsvoller als das Heißluftverfahren. Mit der Trommelröstung werden jedoch die aggressiven Säuren, die den Magen reizen, bestmöglich abgebaut und die Geschmacksnuancen des Kaffees kommen erst so richtig zu Geltung. Genau das zeichnet trommelgerösteten Kaffee aus. Unseren Kaffee rösten wir so lange, dass sich der Geschmack deutlich ausprägen kann. Dem Espresso lassen wir dabei noch etwas mehr Zeit, so dass er seine typischen kräftigen Nuancen voll entfalten kann.