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Kaffeeernte

Nur die tiefroten, ganz reifen Früchte garantieren aromatischen Kaffee

Die sorgfältige Auswahl der richtigen Bohnen zur richtigen Zeit ist das Entscheidende für eine gute Kaffee-Ernte. Nur die tiefroten, ganz reifen Früchte garantieren aromatischen Kaffee. Grüne Bohnen oder auch schwarze, überreife Früchte verderben das Ernteergebnis. Die Bohnen entstehen aus der Blüte des Kaffeebaumes. Es dauert sechs bis sieben Monate, bis sie erntereif sind. Dabei sind Blüte- und entsprechend auch die Erntezeit regional sehr unterschiedlich, so dass rund um den Äquator eigentlich fast immer irgendwo Kaffee geerntet wird, in einigen Gebieten sogar zweimal im Jahr. Ein Kaffeebaum liefert pro Jahr maximal acht Kilogramm Kaffeekirschen. Daraus werden in der Regel ein bis zwei Kilogramm Röstkaffee gewonnen.

Von Hand geerntete Kaffees bringen das beste Ergebnis, weil jede Kaffeekirsche einzeln ausgewählt wird.

Um ganz sicher zu sein, dass nur die vollreifen Früchte geerntet werden, muss man sie mit der Hand pflücken. Diese Erntemethode nennt man Picking. Sie ist sehr aufwendig, zumal der Kaffee vielfach an steilen Berghängen angebaut wird. Doch sie bringt das beste Ergebnis, das Qualitätskaffee sichert, weil jede Kaffeebohne einzeln ausgewählt wird. Einfacher geht es mit dem sogenannten Stripping. Das bedeutet, man wartet ab, bis die meisten Kaffeebohnen reif sind und streift sie dann mit einem Kamm von den Ästen. Nicht verwertbare Bohnen werden im Nachhinein aussortiert. In flachen, gut zugänglichen Plantagen passiert das zum Teil auch maschinell, indem Erntemaschinen mit sich drehenden Bürsten die Früchte von den Bäumen reißen. Die Bäume sehen danach allerdings sehr mitgenommen aus, sie haben fast keine Blätter mehr. Zudem werden sowohl vollreife als auch überreife und unreife Früchte geerntet, die dann zwar aussortiert werden. Die Kaffee-Qualität aber leidet dennoch.