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Kaffeeanbau

Kaffee wächst rund um den Äquator am sogenannten Kaffeegürte

Die Kaffeepflanze ist sehr sensibel. Sie gedeiht längst nicht überall, sondern braucht ganz bestimmte klimatische Bedingungen. Die findet sie in tropisch-äquatorialen Ländern rund um den Äquator. So wird Kaffee fast ausschließlich zwischen dem 23. Breitengrad nördlicher Breite und dem 25. Breitengrades südlicher Breite angebaut. Frostfreies, feuchttrockenes Wechselklima, Passatwinde und fruchtbare Böden bieten in diesem sogenannten Kaffeegürtel beste Wachstumsbedingungen. Weltweit werden auf einer Gesamtfläche von etwa 20 Millionen Hektar jährlich rund 140 Millionen Säcke á 60 Kilogramm Rohkaffee produziert. Insgesamt gibt es etwa 60 Kaffeesorten, doch zwei davon haben sich zu den weltweit bestimmenden entwickelt: Arabica und Robusta.

Nur zwei Kaffeesorten werden als Röstkaffee genutzt

Aber auch diese beiden Sorten können - je nachdem, in welchem Land sie angebaut wurden und wie sie weiter verarbeitet werden – völlig unterschiedlich schmecken. Arabica und Robusta stellen beim Anbau recht unterschiedliche Ansprüche. Arabica ist sehr anspruchsvoll hinsichtlich Klima, Boden und Pflege. Die Pflanzen gedeihen fast ausschließlich in Höhen zwischen 600 und 2100 Metern. Dabei liegt die Durchschnittstemperatur bei 18 bis 25 Grad Celsius. Robusta ist dagegen deutlich widerstandsfähiger gegenüber Kälte und Luftfeuchtigkeit. Er wird überwiegend im tropischen Flachland angebaut. Schon diese Anbaubedingungen begründen die geschmacklichen Unterschiede der beiden Sorten. Arabica zeichnet sich durch sein elegantes und ausgewogenes Aroma aus, Robusta schmeckt dagegen eher voller und kräftiger. Und auch äußerlich kann man beide Sorten gut unterscheiden. Arabica-Bohnen haben eine geschwungene Kerbe, während Robusta-Bohnen am geraden Einschnitt erkennbar sind.