Kaffee aus Kolumbien

Kolumbien- Los Andes

Südamerika, Pazifik, Karibik, Christoph Kolumbus als Namensgeber, die Anden, Amazonas, Regenwald, tropisches Klima, einmalige Artenvielfalt, Salsa, Schlafmohn...und vielleicht sogar Shakira fallen einem als Schlagwörter ein, wenn man an Kolumbien denkt.

Zu jedem einzelnen Stichwort könnte man seitenweise schreiben und schwärmen. Aaaaber: Wir sind natürlich keine Reiseveranstalter, sondern wollen Ihnen ein wunderbares Produkt unseres Hauses empfehlen.
Und damit kommen wir zu DEM Schlagwort schlechthin, wenn wir Kolumbien hören:
KAFFEE.

Kolumbien gehört zu den traditionsreichsten und größten Kaffee- Exporteuren der Welt. Derzeit belegt das Land Platz 3. Und sogar Platz 1 der Fairtrade- Produzenten. Deutschland wiederum zählt mit zu den größten Abnehmern. Man schätzt, dass um die 730.000 Menschen Kolumbiens - vor allem auch hier Kleinbauern- vom Kaffeeanbau leben. Andere Quellen rufen sogar eine Zahl um die 2 Millionen auf. Damit bietet der Kaffeeanbau einen stabilen und wichtigen Wirtschaftsfaktor und für die Bauern eine legale Alternative zum Schlafmohnanbau. (Denn: Trotz großer Bemühungen seitens der Regierung konnte der Einfluss der Drogenkartelle noch immer nicht wirksam eingedämmt werden.)

Obwohl in Kolumbien ausschließlich die Arabica- Bohne angebaut wird, entfalten sich durch die verschiedenen klimatischen Bedingungen und Landschaften ganz unterschiedliche Geschmacksprofile. Weitere Besonderheit: Die Ernte hier ist sozusagen ganzjährig möglich.

Rückblickend betrachtet gibt es den Kaffee noch gar nicht sooo lange in Kolumbien. Der Legende nach brachten Jesuiten den Kaffee ins Land. Allgemein heißt es aber: Die ersten Kaffeepflanzen brachte ein Geistlicher 1808 an Bord eines Schiffes mit. Sie gediehen prächtig in den nahrhaften Böden und dem milden Klima des Hochlandes. Besonders für die fehlenden Temperaturschwankungen ist die Kaffeepflanze sehr dankbar. Der erfolgreiche Anbau verschaffte Kolumbien relativ schnell Berühmtheit für hervorragenden Hochland- Kaffee.

Kolumbien hat sich übrigens auch einen Namen gemacht, was die Forschung betrifft. Im Cinecafe’, dem Kaffee-Forschungsinstitut Kolumbiens züchtete man z.B. eine neue Sorte Kaffee, den „Castillo“. Dieser ist resistent gegen Kaffeerost, einer Krankheit, die schon viele Ernten zunichte machte. Die Neuanpflanzung dieses Kaffees wiederum wird unterstützt vom FNC, dem Nationalverband der kolumbianischen Kaffeebauern. Der NFC hat sich vor Allem die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Bauern auf die Fahnen geschrieben. Aber er lenkt auch die Entwicklung des Anbaus in Richtung Nachhaltigkeit und schonendem Umgang mit den natürlichen Ressourcen.

Aber zurück zu unserem Los Andes- Kaffee:
Die feinsten Bohnen Kolumbiens stammen aus dem Hochland um Medellin, der zweitgrößten Stadt des Landes. Sie erzielen auf den Märkten die höchsten Preise. Auch unsere Bohnen stammen aus dieser Region. Ganz genau: Von der Hacienda  „La Claudina“ in Ciudad Bolivar, einem ganz traditionellen kolumbianischen Dorf südwestlich von Medellin. La Claudina ist eine der ältesten Plantagen der Region und allein das 1893 gebaute Haus steht dort wie eh und je und symbolisiert die alte Tradition der 18ha großen Plantage.
Auch hier werden die Bohnen von Hand gepflückt, was gewährleistet, dass nur die besten und reifen Früchte geerntet werden. Das wiederum garantiert gleichbleibend hohe Qualität der Ware.

Anders als beispielsweise in Äthiopien besitzt hier jeder Farmer eine eigene Aufbereitungsstation. Die Kaffeekirschen werden gewaschen und ruhen dann einen guten Tag lang in großen Becken in der Sonne. Das „Fermentieren“ sorgt für ein besonders kräftiges Aroma und verstärkt den Koffeingehalt. Von der Sonne getrocknet liefert der Farmer den Rohkaffee dann zur Zentrale der Kooperative, wo sich auch das Lager und ein Qualitätslabor befinden.
Bevor die Bohnen in Säcke abgefüllt werden, wird maschinell das Fruchtfleisch und das Pergamenthäutchen entfernt.

Und dann beginnt die weite Reise. In alle Welt. Und in unsere Rösterei. In der wir mit viel Herzblut dafür sorgen, dass dieser Spitzenkaffee seinem Namen alle Ehre macht.

Und sollte Sie jetzt doch das Fernweh packen: Die landschaftliche Schönheit der Kaffeezonen Kolumbiens wird nicht umsonst gepriesen. Die UNESCO nahm sie 2011 in das Weltkulturerbe auf. ;-)
Also dann: Gute Reise! Und erzählen Sie uns davon!

Herzlichst
Ihr Team Himmelpfort#

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